neues-bild Kalt Die St. Sebastianus Schützengilde Kalt 1868 hatte erstmalig zu einem Ostereierschießen am Palmsonntag in die Schießsportanlage eingeladen. Brudermeister Hubert Mohr und Schießmeister Karl-Heinz Esch hatten im Namen der Schützenbruderschaft die Maifelder Bevölkerung eingeladen, gemeinsam mit den Schützen, im österlichen Wettbewerb um bunte Eier mit dem Lufgewehr zu schießen. Insgesamt cira 1.500 bunte Eier wechselten an diesem Tag ihren Besitzer.

Um an die begehrten bunten Eier zu kommen, gab es verschiedene Möglichkeiten. Entweder man schoss auf einen „Holzhasen“ die einzelnen Teile ab oder man schoss auf eine Schießscheibe. Für jeden Schuß ins Schwarze gab es 1 Ei, für jede 10 zusätzlich 1 Ei. Für jedes abgeschossene Teil der Holzhasen gab es 3 Eier.
Die vereinseigenen Luftgewehre samt Munition wurden den mutigen Bürgen kostenfrei zur Verfügung gestellt.  
Nach zähem Anlauf bei Beginn um 13:00 Uhr füllte sich die Schützenhalle im Laufe des Nachmittags mit einer beträchtlichen Anzahl an Schützinnen und Schützen aus den Nachbarbruderschaften und auch die Bevölkerung beteiligte sich rege.  
Doch nicht nur das Ostereierschießen beherrschte das Treffen in der Schützenhalle. Viele saßen bei einem gemütlichen Plausch zusammen und man verbrachte seinen sonntäglichen „Nachmittagsschoppen“ in entspannter Atmosphäre in der Schützenhalle. Auch die Schützenfrauen haben maßgeblich an dieser Veranstaltung mitgewirkt. Sie sorgten mit belegten Brötchen, Pommes und Würstchen sowie einer sehr reichhaltigen Kuchentheke für das leibliche Wohl der Gäste und das alles zu sehr zivilen Preisen.Die Schützengilde Kalt war nach Abschluß der Veranstaltung sehr zufrieden mit der Beteiligung sodaß beschlossen werden konnte das Ostereierschießen auch im nächsten Jahr wieder durchzuführen – natürlich auch wieder am Palmsonntag