Der am 7. April geplante, aber aufgrund weniger Teilnehmermeldungen abgesagte Gemeindeaktionstag (dies war im vergangenen Jahr ebenso der Fall) gibt Anlaß für einige Bemerkungen:
Wenn sich Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich engagieren, ist das sehr erfreulich und wir haben in Kalt viele gute Beispiele. Das betrifft z.B. die Vereine. Unsere Feuerwehrleute sind alle ehrenamtlich tätig; sie opfern ihre Freizeit, stellen persönliche Interessen zurück und bereiten sich ganzjährig in regelmäßigen Übungen und Schulungen auf Einsätze vor. Auch die Eltern unserer Kindergartenkinder packen an, helfen und unterstützen in vielfacher Weise. Ebenso gibt es Leute, die sich um unsere Kirche kümmern. Im Repair-Cafe werden ehrenamtlich Reparaturen aller Art vorgenommen. Unsere Senioren werden beim Seniorentreff betreut und auch das regelmäßige Frauenfrühstück muss organisiert werden. Es sind darüber hinaus manchmal vermeintlich nur kleine Dinge, die man jedoch als Ortsbürgermeister aufmerksam registriert: Am Dorftreff wird z.B. der Bürgersteig regelmäßig gekehrt und wenn es schneit, der Schnee geräumt. Und um so manches gemeindeeigenes Grünbeet braucht sich die Gemeinde nicht zu kümmern. Ja, manches erledigt sich gleichsam von selbst und manchmal im Verborgenen, so als ob die berühmten Kölner Heinzelmännchen über Nacht da gewesen seien. Dafür ist allen sehr herzlich zu danken. Mehr noch ist an dieser Stelle ein Hinweis angezeigt, dass ehrenamtliches Engagement eine Grundlage für die gute finanzielle Situation der Gemeinde Kalt ist. In Kalt wird vieles ehrenamtlich gemacht, wofür andernorts bezahlt wird. Das hängt auch damit zusammen, dass wir mit Sebastian Horst einen sehr engagierten Gemeindearbeiter haben. In vergleichbaren Gemeinden wird ein Vielfaches dafür ausgegeben. Und in aller Bescheidenheit werden von dem Unterzeichner auch einige Beiträge geleistet. 
In dieser Situation ist es gleichwohl bedauerlich, dass es offenbar nicht mehr zu gelingen scheint, einen Gemeindeaktionstag auf die Beine zu stellen. Eine Reihe von anstehenden Arbeiten hätten damit erledigt werden können. Ich möchte alle herzlich bitten, nach Kräften beizutragen und mitzuwirken, dass wir auch in Zukunft das ehrenamtliche Engagement auf hohem Niveau halten können.
Kalt, den 31. März 2018
W.Probstfeld, Ortsbürgermeister